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Anzahl: 4 Portionen |
Tomatenrisotto isst man in ganz Italien, weil hier Pasta, Reis und Tomaten zum kulinarischen Alltag gehören. Eine piemontesische Variante ist mir leider nicht bekannt; doch Sie werden sicher auch zufrieden sein mit der römischen Version, die ich zum ersten Mal im Haus des Schriftstellers Luigi Malerba gegessen habe. Tomatenrisotto Die Zubereitung ist gleich wie beim Safranrisotto: fein gehackte Zwiebel im Olivenöl dünsten, den Reis beigeben, bei guter Hitze rösten und mit einem Glas Weiss- oder Rotwein ablöschen. Dann den Risotto unter ständigem Rühren kochen, indem man nach und nach kleine Mengen heisse Fleischbrühe zugibt. Nach einer Viertelstunde die durchpassierte Tomatensauce beifügen, die man aus frischen Tomaten oder Pelati zubereitet und mit Knoblauch und Origano würzt (eventuell mit etwas Fleischbrühe verdünnen). Ist der Reis al dente, den Kochtopf vom Feuer ziehen und geriebenen Parmesan darunter rühren. In Rom würzt man wie in ganz Süditalien zusätzlich mit scharfem rotem Chilipulver. PS. Ein Freund von mir, der vorzüglich kocht, gibt die geschälten Tomaten - frisch oder aus der Dose - schon am Anfang bei: Er löscht mit ihnen die in Öl oder Butter gedünsteten Zwiebeln ab und gibt dann den Reis und später die Bouillon bei. Auch dieser Risotto ist grosse Klasse: Sein Tomatengeschmack ist kräftiger und reiner, dafür etwas weniger reichhaltig als beim römischen Rezept.
Stichworte: Italien, Reis, Risotto, Tomate
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